Liebe Netzwerkinteressierte,
auch für den Monat Oktober haben uns wieder über 100.000 Eingaben erreicht (RespVir 101.594 und Gastro-Panel 12.252). Vielen Dank dafür.
Beginnend mit den respiratorischen Viren sind die Rhinoviren nach SARS-CoV2 weiterhin die am stärksten vertretenen Viren. Darauf folgen die Nachweise an Parainfluenzaviren (PIV), wobei sich für diesen Monat eine deutliche Zunahme an PIV-1-Nachweise zeigt. Somit ist PIV-1 sogar das am häufigsten detektierte Parainfluenzavirus im Monat Oktober. Insgesamt zeigt sich für die respiratorischen Viren eine weitere Zunahme an Nachweisen im Vergleich zum Vormonat.
Bei den bakteriellen Nachweisen zeigen sich Streptokokken und Haemophilus influenzae nahezu gleichbleibend, während Mycoplasmen leicht und Bordetellen (pertussis) stark zurückgehen.

Bei den Gastro-Enteritis-Daten zeigen sich weiterhin eher moderate Nachweise an viralen Erregern. Die Nachweise an Noroviren und Rotaviren sind im Vergleich zum September rückläufig, während Adenoviren vermehrt detektiert wurden.
Bei den bakteriellen Erregern sind die Nachweis an Clostridium difficile im Vergleich zum September wieder angestiegen, bei den Salmonellen, sowie den restlichen Erregern zeigt sich nahezu kaum Veränderung, Tendenz eher zu sinkenden Nachweisen.

Wir wünschen allen eine schöne Herbstzeit!
Herzlichst Ihre/Eure
Barbara Gärtner, Kerstin Knies, Sandra Hauka, Inga Tometten, Rolf Kaiser, Christiane Prifert