19.05.2026, Ebola, Update, Demokratische Republik Kongo (DRC)
Bis heute wurden in der Demokratischen Republik Kongo (hauptsächlich in den Gesundheitszonen Mongwalu, Rwampara und Bunia) sowie in Kampala, Uganda, wo bislang zwei Fälle und ein Todesfall berichtet wurden, insgesamt etwa 395 Verdachtsfälle und 106 damit verbundene Todesfälle gemeldet. Africa CDC äußert tiefe Besorgnis angesichts des hohen Risikos einer regionalen Ausbreitung, bedingt durch intensiven grenzüberschreitenden Personenverkehr, Mobilität im Zusammenhang mit Bergbauaktivitäten, die unsichere Lage in den betroffenen Gebieten, unzureichende Maßnahmen zur Infektionsprävention und -kontrolle, Todesfälle innerhalb der Bevölkerung, die außerhalb des formellen Gesundheitswesens eintreten, sowie die räumliche Nähe der betroffenen Gebiete zu Ruanda und dem Südsudan. Quelle: Outbreak News Today
19.05.2026, Ebola, Update, Demokratische Republik Kongo (DRC)
Ein US-Bürger ist in der Demokratischen Republik Kongo positiv auf das Ebola-Virus getestet worden, und sechs weitere Personen waren dem Virus ausgesetzt; dies teilten die US-Seuchenschutzbehörde CDC (Centers for Disease Control and Prevention) am Montag mit. Wie die Nachrichtenagentur Associated Press berichtete, handelt es sich bei der positiv getesteten Person um einen US-amerikanischen Arzt, der in der DRC eingesetzt war. Die CDC arbeite derzeit gemeinsam mit dem US-Außenministerium daran, die mit dem Ebola-Virus infizierten oder dem Virus ausgesetzten US-Bürger zur Behandlung und Überwachung nach Deutschland zu bringen. Quelle: healthmap.org
18.05.2026, Ebola, Südsudan
Die Behörden im Südsudan haben an diesem Montag im Bezirk South Yambio, Bundesstaat Western Equatoria, nahe der durchlässigen Grenze zur Demokratischen Republik Kongo (DRC), einen Ebola-Fall festgestellt; dies teilten offizielle Quellen der Nachrichtenagentur EFE mit. Der Fall wurde durch die in den Grenzgemeinden eingerichteten permanenten Überwachungssysteme entdeckt. Quelle: healthmap.org
18.05.2026, Ebola, Uganda, DRC, importiert
Aus Kampala, Uganda, wurden am 15. und 16. Mai 2026 im Abstand von weniger als 24 Stunden zwei laborbestätigte Fälle (darunter ein Todesfall) bei zwei aus der Demokratischen Republik Kongo eingereisten Personen gemeldet, die in keinem erkennbaren Zusammenhang zueinander standen. Ein weiterer am 16. Mai gemeldeter Fall, eine Person, die aus Ituri nach Kinshasa zurückgekehrt war, wurde im Rahmen einer Bestätigungsuntersuchung durch das INRB negativ auf das Bundibugyo-Virus getestet. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) meldet aufgrund der durch das Bundibugyo-Virus verursachten Ebola-Erkrankungen in der Demokratischen Republik Kongo und in Uganda einen gesundheitlichen Notstand von internationaler Tragweite (PHEIC). DRC: Nun werden auch Verdachtsfälle aus Mongbwalu, einer Kleinstadt im Territorium Djugu der Provinz Ituri in der Demokratischen Republik Kongo berichtet. Quelle: https://www.who.int/news/item/17-05-2026-epidemic-of-ebola-disease-in-the-democratic-republic-of-the-congo-and-uganda-determined-a-public-health-emergency-of-international-concern
17.05.2026, Ebola, Update, Demokratische Republik Kongo (DRC)
Der Verdachtsfall, der aus Kinshasa gemeldet worden ist, wurde inzwischen negativ auf das Bundibugyo-Virus getestet. In der Nacht wurde in Goma (DRC), einem Gebiet, das unter der Kontrolle von Milizen steht, ein laborbestätigter Fall gemeldet. Nach Angaben des Nationalinstituts für biomedizinische Forschung (INRB) handelt es sich um die Ehefrau eines Mannes, der in Bunia an Ebola verstarb. Sie reiste nach dem Tod ihres Mannes nach Goma, obwohl sie zu diesem Zeitpunkt bereits infiziert war. Quelle: https://beaconbio.org/en/report/?reportid=6cdb598d-775f-46b1-8320-046004bbf7fd&eventid=1a9a0ef4-262f-45a1-9018-aa8f99d93a7c
