Das Gesundheitsministerium Ugandas hat einen importierten Fall des Bundibugyo-Ebola-Virus in Kampala bestätigt, der mit der anhaltenden Übertragung in der Demokratischen Republik Kongo (DRC) in Verbindung steht, und eine nationale Reaktionsstrategie aktiviert, die sich auf Grenzüberwachung, Diagnostik, Kontaktmanagement und Risikokommunikation konzentriert. Ein 59-jähriger kongolesischer Mann wurde am 11. Mai 2026 mit Atemnot, Fieber, Oberbauchschmerzen, Übelkeit und Harnentleerungsstörungen in das Kibuli Muslim Hospital eingeliefert. Im weiteren Verlauf traten hämorrhagische Symptome auf, woraufhin der Patient am 14. Mai auf der Intensivstation verstarb. Das „Central Emergency Surveillance and Response Support Laboratory“ in Wandegeya bestätigte den Fall als Ebola vom Typ Bundibugyo. Der Fall wird als aus der Demokratischen Republik Kongo „importiert“ eingestuft; eine Kontaktperson mit hohem Infektionsrisiko wurde bereits isoliert, weitere Kontaktpersonen stehen unter Quarantäne. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt wurden noch keine lokal erworbenen Sekundärfälle bestätigt. Es wurde eine nationale Reaktionsstrategie aktiviert, die verstärkte Screening-Maßnahmen an den offiziellen und inoffiziellen Grenzübergängen im Westen des Landes, die Entsendung eines mobilen Labors an das Bwera Hospital sowie die Intensivierung von Isolations- und Infektionsschutzmaßnahmen in sämtlichen Gesundheitseinrichtungen umfasst. Angesichts der Tatsache, dass das Bundibugyo-Ebolavirus eine eigenständige Spezies darstellt und die verfügbaren Impfstoffe und Therapeutika größtenteils gegen das Zaire-Ebolavirus entwickelt wurden, ist deren Wirksamkeit möglicherweise weniger gesichert; dies verstärkt die Abhängigkeit von klassischen Maßnahmen der öffentlichen Gesundheit (Fallisolierung, Kontaktverfolgung und sichere Bestattungen). Quelle: https://beaconbio.org/en/report/?reportid=31acbdba-7b04-40e6-99ba-891e96ad94b6&eventid=1a9a0ef4-262f-45a1-9018-aa8f99d93a7c
